Die Idee
Ein Hybrid-System trennt Verantwortlichkeiten:
- Der Agent entscheidet, welche sichere Option als NĂ€chstes dran ist.
- Der Workflow fĂŒhrt Side Effects aus (Writes, Notifications, irreversible Aktionen).
So bleibt Autonomie dort, wo sie hilft (Unsicherheit) und Determinismus dort, wo er zÀhlt (ZustandsÀnderungen).
Warum das in Produktion funktioniert
Hybrid ist das Default-Pattern, wenn:
- Sie nicht alle Pfade upfront aufzÀhlen können,
- aber dennoch vorhersagbare Kosten, Latenz und Write-Verhalten brauchen.
Debugging wird ebenfalls einfacher: Sie können âwas der Agent gewĂ€hlt hatâ getrennt von âwas der Workflow ausgefĂŒhrt hatâ tracen.
Diagramm (Workflow besitzt Side Effects)
Guardrails-Checkliste (Minimum)
- Budgets: max steps + wall-clock + $ pro Run
- Tool Policy: Allowlist, default-deny, scoped credentials
- Stop Reasons: immer zurĂŒckgeben, warum der Run stoppte
- Approvals fĂŒr Writes: human-in-the-loop fĂŒr irreversible Aktionen
- Traces: jede Entscheidung, jeden Tool Call und jede State-Transition loggen
Wann Hybrid nicht passt
- Wenn die Schritte deterministisch sind â Workflow bauen.
- Wenn Sie echte offene Exploration brauchen â zuerst read-only Agent, dann Writes Tool fĂŒr Tool hinzufĂŒgen.